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G-BA beschlie├čt Aufnahme der Unterkieferprotrusionsschiene in die vertrags├Ąrztliche Versorgung

Zahn├Ąrzte und Zahntechniker sind in den qualit├Ątsgesicherten Versorgungsprozess konsequent eingebunden ÔÇô VDZI leistet aktiven Beitrag im Stellungnahmeverfahren


Pressemitteilung des Verbandes Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI) - BERLIN, 20. November 2020.

Die Unterkieferprotrusionsschiene wurde heute mit Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) in Berlin in die vertrags├Ąrztliche Versorgung aufgenommen. Sie kann k├╝nftig als sogenannte Zweitlinientherapie zur Behandlung des obstruktiven Schlafapnoe-Syndroms (OSA), einer schlafbezogene Atmungsst├Ârung, von einem Vertragsarzt verordnet werden.

Der G-BA hatte das Beratungsverfahren zur Unterkieferprotrusionsschiene bei leichter bis mittelgradiger obstruktiver Schlafapnoe bei Erwachsenen auf Antrag der Patientenvertretung im Jahr 2018 eingeleitet.

Der Verband Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI) hatte dabei mit den gesetzlich einger├Ąumten Beteiligungsrechten seine fundierten fachlichen Einsch├Ątzungen eingebracht und seine Expertise zu den zahntechnisch-fachlichen Anforderungen dem G-BA zur Verf├╝gung gestellt. Er nahm damit als sachkundiger Experte an den m├╝ndlichen sowie schriftlichen Stellungnahmeverfahren teil.

In seinen Stellungnahmen hatte der VDZI sich insbesondere f├╝r die konsequente und unverzichtbare Einbindung von Vertragszahn├Ąrztinnen und Vertragszahn├Ąrzten und der Zahntechniker in den Behandlungs- und Versorgungsprozess mit einer Unterkieferprotrusionsschiene eingesetzt. Diese Einbindung sollte ├╝ber den ganzen Behandlungs- und Versorgungsablauf von der Feststellung von zahnmedizinisch begr├╝ndeten Kontraindikationen, der Planung sowie auch der Herstellung durch die qualit├Ątssichernde Beauftragung eines zahntechnischen Labors und der Versorgung mit einer Unterkieferprotrusionsschiene durch den Zahnarzt gew├Ąhrleistet werden.

Der VDZI hatte dar├╝ber hinaus aus dringenden fachlichen Qualit├Ąts- und Sicherheitsaspekten heraus auch daf├╝r pl├Ądiert, dass die Versorgung mit einer zahntechnisch individuell angefertigten und adjustierbaren Unterkieferprotrusionsschiene erfolgen soll.

Die Unterkieferprotrusionsschiene ist aus der Sicht des G-BA nunmehr eine wichtige Therapieoption zur Behandlung der Volkskrankheit obstruktive Schlafapnoe, also der schlafbezogenen Atemst├Ârung, bei der es w├Ąhrend des Schlafs wiederholt zur Verringerung oder dem kompletten Aussetzen der Atmung durch eine Verengung des Rachenraums kommt.

In den kommenden Monaten haben die beteiligten Gremien und Leistungserbringer, dabei auch der VDZI, die Aufgabe, die leistungsrechtlichen und die vertragsrechtlichen Grundlagen f├╝r die neue Behandlungsmethode in der gesetzlichen Krankenversicherung festzulegen und zu vereinbaren.

Der Beschluss wird dem Bundesministerium f├╝r Gesundheit zur Pr├╝fung vorgelegt und tritt nach Nichtbeanstandung und Bekanntmachung im Bundesanzeiger in Kraft.


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